Die Welt steht, schon wieder, im Wandel. Und diesmal steht uns eine finanzielle Revolution bevor, nämlich die durch die Blockchain. Damit sind unter anderem Kryptowährungen wie der Bitcoin gemeint.

Erst kürzlich hat China beschlossen, sogenannte ICOs zu bannen und auch in Deutschland stehen nicht alle dieser geilen Technologie positiv entgegen. Durch einen Post in einer schicken Facebookgruppe über Kryptowährung kam ich auf die Idee einfach mal alle größeren und kleineren Parteien anzuschreiben und nachzufragen, was sie denn von der Blockchain halten.

Genug gelabert, hier die Mail, die an alle Parteien ging:

Betreff: Wie steht die [Platzhalter] zur Blockchain-Technologie?

Sehr geehrte [Platzhalter] und hallo,

ich sehe, dass sich bisher nur wenige Parteien mit der sogenannten Blockchain-Technologie auseinandersetzen, auf der z.B. Kryptowährungen wie Bitcoins aufbauen.
Da dies für mich ein wichtiges Thema für die Zukunft ist, wäre ich Ihnen dankbar, wenn sie mir sagen könnten …

– ob Ihre Partei sich mit dieser Thematik beschäftigt
– wie sie zu dieser Technologie Stellung nimmt
– ob sie Pläne zur Versteuerung oder Regulierung dazu hat.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen,
der unentschiedene Wähler [Mein Name]

Und jetzt noch eine kleine Übersicht, welche Parteien ich angeschrieben hab. Oh und welch ich nicht angeschrieben hab und mit welcher Begründung. Der ganze Mist hier soll ja transparent für euch sein.

CDU, CDU-Bundestagsfraktion, SPD, SPD-Bundestagsfraktion, Die LINKE, Die LINKE-Bundestagsfraktion, BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN-Bundestagsfraktion, AfD, BIW, LKR (vormals ALFA), FAMILIE, NPD, ÖDP, FDP, Die PARTEI, Piratenpartei Deutschland, Bayernpartei, REP, Bündnis C, DKP, Tierschutzpartei, V-Partei³, pro Deutschland, BüSo, Volksabstimmung, Die Violetten, Die RECHTE, ZENTRUM, MENSCHLICHE WELT, DIE FRAUEN, HUMANWIRTSCHAFT, Liberale, BGE, SGP, Deutsche Konservative, Der III. Weg, KPD, Tierschutzallianz (über Facebook), Gesundheitsforschung, UNABHÄNGIGE, Graue Panther, Mieterpartei, Die Grauen, Transhumane Partei, Deutsche Mitte, DiB, Freie Wähler, ADD (Allianz Deutscher Demokraten), DIE URBANE, MG, Die Humanisten

Ich habe mir generell zwei Grenzen gesetzt: Die Partei sollte mindestens 100 Mitglieder haben und nicht nur eine ausschließliche Regionalpartei sein.

CSU – Das Formular meinte immer ich hätte nicht alle Pflichtfelder ausgefüllt. Habe ALLES ausgefüllt und ging trotzdem nicht.
SSW – Regionalpartei
BVB – Regionalpartei
DSU – Bei der Webseite hatte ich wirklich keinen Bock…
pro NRW – Regionalpartei
MG – Regionalpartei
DIE FRANKEN – Regionalpartei
STATT Partei – zu regional
BGD – zu klein (80 Mitglieder)
LD – zu klein (60 Mitglieder)
DIREKTE DEMOKRATIE – zu klein (13 Mitglieder)
FBM – zu klein (35 Mitglieder)
Die Achtsamen – Regionalpartei
ADd – Regionalpartei
AViP – Regionalpartei
DL – Regionalpartei
DIE EINHEIT – Regionalpartei
FREiER HORIZONT – Regionalpartei
LUPe – Regionalpartei

Hab ich mir echt fett die Mühe gegeben, oder? Ja, war ein wenig zeitaufwendig…

Deshalb jetzt noch der kurze Werbeblock. Falls ich dir damit jetzt irgendwie weiterhelfen konnte, weil du eine faule Sau bist und dich nicht selbst drum kümmern wolltest, wäre eine Minispende wirklich geil. Einfach nur ein Kaffee würde mir reichen, dann nick ich nicht mehr vor dem PC ein. 😌

Spende per PayPal:




Alternativ geht es auch über paypal.me/Trollwut 🙃

Über Kryptowährungen:

LQYkrzkKv3PWhASd9or4NKZtZhwMQVNhpG
0x95680B133DC251fC30454b0E567555E8D4F7850d
XpLgvTjkdfKmV4Hxb5ekDqrdbevbS43vaz

Auf den Button klicken und deine gewünschte Coin auswählen. Mehr ist nicht zwingend nötig. Dann wird dir eine Adresse angezeigt, an die du deine Coins sendest. Fertig! 😃

Sobald du die Münzen dort hingeschickt hast, passiert der Rest automatisch. Du musst also nicht den ganzen Prozess abwarten.

Falls du wirklich so sexy bist und mir einen Pfennig abdrückst, dann zöger auch nicht und schreib mir eine Mail, damit ich mich gerne bei dir persönlich bedanken kann. 😊 Da dann bitte deine Krypto-Adresse mit dranhauen, dass ich auch weiß, dass du das warst.

So, jetzt halte ich aber auch endlich die Fresse, denn hier kommen…

Die Antworten

Wenn du direkt zu einer Partei scrollen möchtest, dann klick sie hier doch einfach an, yo (alphabetisch sortiert, mehr oder weniger):

BGE, BP, Bündnis90/Die Grünen, Bündnis CBüSo, CDU, Der III. Weg, Deutsche KonservativeDIE FRAUEN, Die GrauenDIE LINKE, Die ViolettenDMFAMILIE, FDPFREIE WÄHLER, Gesundheitsforschung, HUMANWIRTSCHAFT, KPDLIBERALE, Mieterpartei, ÖDP, PDVPIRATEN, pro DeutschlandSGP, SPDTierschutzallianz, TPD, V-Partei³

CDU

Christlich Demokratische Union Deutschlands

Sehr geehrter Herr […],

vielen Dank für Ihr Schreiben an die CDU Deutschlands, in dem Sie Fragen zur sog. Blockchain-Technologie stellen. Gerne möchte ich hierzu eingehen.

Mit der jüngsten Änderung des Grundgesetzes hat der Bundestag die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern endlich vereinfacht. Zukünftig sollen Bürgern und Unternehmen gemeinsame digitale Verwaltungsangebote gemacht werden können. Das zeigt: Deutschland ist auf einem guten Weg zu einer modernen Verwaltung. Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung bedeutet aber auch, Wissen zu teilen. Das Open-Data-Gesetz des Bundes stieß deshalb auf Wohlwollen bei den Sachverständigen.

Die Digitalisierung verändert unsere Wirtschaft und Gesellschaft in einer rasanten Geschwindigkeit. Schnelligkeit und Effizienzgewinne müssen sich auch in der Arbeit der Verwaltung widerspiegeln. Der Staat muss E-Government als Dienstleistung für die Bürger anbieten können. Dafür haben wir in dieser Legislaturperiode die richtigen Weichen gestellt. Auch in der Zukunft werden wir diesen Weg konsequent verfolgen.

Zukünftig müssen wir dabei Wege finden, neue technische Entwicklungen zügig in die Verwaltung zu integrieren, wenn sie sich als leistungsfähig erweisen. Ein Beispiel ist die von Ihnen angesprochene Blockchain-Technologie, das einem digitalen und offen einsehbaren Register aller ausgeführten Transaktionen gleicht.

Der Koalitionsvertrag für die CDU-geführte Landesregierung in Nordrhein-Westfalen kann dabei dem Bund in diesem Punkt als Vorbild dienen, schreibt er doch ein erstes Blockchain-Projekt des Staates fest. Grundsätzlich eignen sich dafür alle Formen von Registern.

Mehr zu den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung und wie wir diese meistern wollen, können Sie auch gerne folgender Seite entnehmen:

https://www.cdu.de/artikel/chancen-im-digitalen-zeitalter-nutzen

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Schönfelder

CRM-Team
Bürgerservice der CDU-Bundesgeschäftsstelle

Sehr geehrter Herr […],

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 6. September 2017 zum Thema Blockchain-Technologie an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Erlauben Sie uns bitte zunächst folgenden Hinweis: Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, an die Sie Ihre Zuschrift gerichtet haben, ist keine Partei, sondern eine Parlamentsfraktion aus in den Bundestag gewählten Abgeordneten der Parteien CDU und CSU. Die Fraktion gibt die Parteilinien nicht vor.

Seitens der Parlamentsfraktion dürfen wir – wie alle Parlamentsfraktionen – nicht beim Wahlkampf mitwirken und in diesem Zusammenhang Programme oder wahlrelevante Aussagen weitergeben. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion als Teil des Parlaments ist ausschließlich ihren jeweiligen parlamentarischen Aufgaben verpflichtet, d. h. der Kontrolle der Regierung und der Gesetzgebung. Die Organisation des Wahlkampfes einschließlich aller zugehöriger Aktivitäten oder Korrespondenzen fällt somit nicht in unsere Zuständigkeit, sondern ist ausschließlich Sache der zur Wahl stehenden politischen Parteien, die ihre Kandidaten zur Wahl stellen.

Gern können Sie sich bei Anliegen oder Fragen zur bevorstehenden Bundestagswahl und zur Positionierung im Wahlkampf direkt an die Parteien CDU bzw. CSU wenden; diese können Sie über die E-Mail-Adressen info@cdu.de bzw. landesleitung@csu-bayern.de erreichen.

Der Ausschuss Digitale Agenda des Deutschen Bundestages hat am 21. Juni 2017 ein öffentliches Fachgespräch zum Stand der Digitalen Verwaltung durchgeführt. Hierzu haben sich der Sprecher der Arbeitsgruppe Digitale Agenda der Fraktion, Thomas Jarzombek MdB, und der zuständige Berichterstatter, Marian Wendt MdB, in einer Pressemitteilung geäußert, die Sie hier nachlesen können: https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/modernisierung-der-verwaltung-schreitet-voran

Mit freundlichen Grüßen

Team Bürgerkommunikation

SPD

Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Sehr geehrter Herr […],

vielen Dank für Ihre E-Mail, die uns am 06. September 2017 erreicht hat.
Ohne Ihnen ganz detailliert antworten zu können, möchte ich Ihnen kurz aus unserem Programm zitieren:

“Wenn wir für mehr Gerechtigkeit und Sicherheit sorgen, dann zahlt sich das für den Wirtschaftsstandort Deutschland aus. Für den weltweiten Handel und die Digitalisierung unserer Wirtschaft brauchen wir gerechte Rahmenbedingungen und modernste Infrastruktur. Unser Ziel ist es, die Chancen, die sich aus der Digitalisierung und der weltweiten Vernetzung ergeben, zu nutzen. Wirtschaftliche Kraft, Innovationsfreude, technologischer Fortschritt, Nachhaltigkeitund die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen sind die Grundlagen für die Zukunft Deutschlands und Europas. Die SPD ist Partnerin der Gewerkschaften, der Wirtschaft und der Wissenschaft – denn wirtschaftliche Stärke ist der gemeinsame Erfolg vieler.”

Digitalisierung ist ein Oberbegriff. Wir haben fachspezifische Referenten, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen.

Für die SPD ist klar: Deutschland kann mehr! Darum ist es Zeit für mehr Gerechtigkeit.

Ihre persönlichen Punkte für mehr Gerechtigkeit finden Sie unter meinprogramm

Mit freundlichen Grüßen aus dem Willy-Brandt-Haus

Birgit Brüns

SPD-Parteivorstand
Direktkommunikation

Sehr geehrter Herr […],

vielen Dank für Ihre Anfrage an die SPD-Bundestagsfraktion.

Auf Seite 37 unseres Regierungsprogramms steht:

“Bei digitalen Finanztransaktionen brauchen wir die freie Wahl des Zahlungsdienstleisters und höchstmögliche Sicherheit und Datenschutz. Wir setzen uns für ein Recht auf anonymes bargeldloses Bezahlen unter Berücksichtigung der allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen beispielsweise zum Jugendschutz und zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus ein.”

Unter das „anonyme bargeldlose Bezahlen“ kann man auch die Kryptowährungen subsumieren.

Grundsätzlich ist die Position der SPD-Bundestagsfraktion, dass digitale Währungen eine gute Alternative zu den bestehenden Zahlungsmitteln sein können. Momentan sind Kryptowährungen aber in erster Linie Spekulationsobjekte und keine Zahlungsmittel. Nicht nur die starken Kursschwankungen sind ein Problem. Es gibt auch Probleme mit Datenschutz, Geldwäsche und der steuerlichen Behandlung. Solange diese Probleme nicht behoben sind, werden Kryptowährungen nicht alltagstauglich sein und man sollte die Nutzung als Zahlungsmittel auch niemandem empfehlen.

Für uns ist klar: Die Einlage der Nutzer muss sicher sein: Sicher vor Diebstählen, sicher vor Veruntreuung und sicher vor generellem Verschwinden. Man kann Kryptowährungen nicht unmittelbar, aber mittelbar regulieren. Die Handelsplattformen und die Wallet-Anbieter unterliegen beispielsweise sowohl steuerrechtlich oder zukünftig auch geldwäscherechtlich (mit der nächsten EU-Anti-Geldwäscherichtlinie, die gerade verhandelt wird) den Vorgaben einzelner Staaten oder der EU.

Grundsätzlich fallen Einnahmen und Gewinne aus dem Handel und dem Tausch mit Kryptowährungen unter die jeweils geltenden Steuergesetze in den einzelnen Ländern. Zumindest für Europa sollte das Ziel eine möglichst einheitliche Regulierung sein. 2015 hat sich der EuGH in einem Urteil bereits auseinandergesetzt mit der umsatzsteuerlichen Behandlung von Leistungen beim Umtausch von Bitcoin in staatliche Währungen und umgekehrt.

Mit freundlichen Grüßen

Monika Mayerosch

Die Linkspartei

Sehr geehter Herr […],

vielen Dank für Ihr Schreiben. Leider hat DIE LINKE bisher keine Positionen zu den Themen Blockchain und Kryptowährungen. Wir arbeiten aber daran, uns im Bereich Netzpolitik besser aufzustellen, personell und inhaltlich.
Wenn Sie sich für unsere netzpolitischen Positionen interessieren, finden Sie Informationen unter https://blog.die-linke.de/digitalelinke/ und https://digitallinks.de/
Vielleicht entscheiden Sie sich ja nach der Lektüre, am 24. September für DIE LINKE zu unterstützen!

Mit besten Grüßen

Georg Wickert
Bundesgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE

Sehr geehrter Herr […],

vielen Dank für die E-Mail.

Wir GRÜNE finden die Blockchain-Technologie eine sehr interessante Sache und hatten darüber auch auf dem Fachgespräch “Neue Impulse für die Energiewende”, das unsere grüne Bundestagsfraktion in diesem Frühjahr veranstaltet hatte, diskutiert.

Mit neuen digitalen Möglichkeiten kann Strom dezentral in der Nachbarschaft gehandelt und über die Blockchain-Technologie abgerechnet werden. Setzen sich diese Ansätze durch, könnten sich beispielsweise Wohnblocks, PV-Anlagenbetreiber oder Einkaufsgemeinschaften in Zukunft ihre eigene Energieversorgung organisieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihr Anliegen zufriedenstellend beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Christian Mrowietz

Sehr geehrter Herr […],

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 06.09. zum Thema Blockchain-Technologie und das damit verbundene Interesse an der Arbeit der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

Wir verfolgen die Diskussion um digitale (Krypto-)Währungen und die dahinter stehenden Technologien seit langem sehr aufmerksam. Sie sind Teil des digitalen Wandels, welcher der politischen und gesellschaftlichen Gestaltung bedarf.

Die privat organisierten Kryptowährungen und ihre dahinter stehende Blockchain-Technologie werfen dabei nicht nur steuer-, bank- und wertpapieraufsichtsrechtliche Fragen auf sondern auch Fragen des Verbraucherschutzes. Deren Beantwortung obliegt zunächst der Verwaltung wie zum Beispiel der Steuerverwaltung und der Finanzdienstleistungsaufsicht. Dabei ist es Aufgabe der Politik, kontinuierlich zu beobachten, ob die derzeitige Regulierung dieser virtuellen Währungen angemessen ist. Dabei gilt es zum einen sicherzustellen, dass die Chancen neuer Technologien genutzt werden können. Andererseits müssen analog wie digital gleiche Rechte gelten.

Derzeit untersuchen auch einige Zentralbanken das Potential digitaler Währungen, in Form eines „digital cash“ eine staatliche sichere Alternative zum Giralgeld der Banken zu schaffen. Dieser Idee des „digital cash“ stehen wir grundsätzlich positiv gegenüber. Je nach Ausgestaltung zeichnen sich hier für Verbraucher und Firmen interessante Möglichkeiten ab. Verschiedene Zentralbanken, insbesondere die Bank von England, haben begonnen Analysen zu diesem Thema anzufertigen. Wir begrüßen und unterstützen, dass diesem Thema nun vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt wird. Derzeit und absehbar ist Bargeld jedoch unverzichtbar, denn es gibt für Verbraucherinnen und Verbraucher nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, sicher und anonym bargeldlose Transaktionen durchzuführen. Sollte eine Form des „digital cash“ eingeführt werden, würden wir diese daher als Ergänzung zum regulären Bargeldumlauf sehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Info-Service der Bundestagsfraktion

FDP

Freie Demokratische Partei

Servus […],

vielen Dank für deine Nachricht. Aufgrund hunderter Anfragen täglich dauert die Bearbeitungszeit derzeit länger als gewöhnlich. Wir bitten um Entschuldigung. Gerne beantworte ich deine Fragen 🙂

Wir Freie Demokraten wollen die bestehende Möglichkeit des anonymen Bezahlens mit Bargeld auf die digitale Welt übertragen. Wir Freie Demokraten begrüßen alternative Tauschmittel wie Kryptowährungen und sind gegen deren staatliche Regulierung. Die Forschung an der Weiterentwicklung grundlegender Technologien wie zum Beispiel Blockchain zu Smart Contracts möchten wir fördern.

Zu den hohen Stromkosten, die das Mining in Deutschland nicht rentabel machen, haben wir auch eine Lösung: Wir wollen die Stromsteuer senken. Wir wollen die Stromverbraucherinnen und -verbraucher entlasten und deshalb die Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau absenken.

Beste Grüße,
Christopher van Loo
FDP-Bundesgeschäftsstelle

Ökologisch-Demokratische Partei

Guten Tag Herr […],

leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir zu diesem Thema bislang keine Position entwickelt haben.

Allerdings ist uns bekannt, dass aktuell in Deutschland Gewinne aus dem Handel mit digitalen Währungen steuerpflichtig sind, zumindest dann, wenn diese weniger als ein Jahr gehalten werden, was der Regelung von nicht digitaler Währungen entspricht.

Ich bitte sehr um Ihr Verständnis, dass es aufgrund der Größe der ÖDP schlicht an den Kapazitäten mangelt, sich jedes Detailthemas immer und zeitnah anzunehmen. So gerne wir das leisten würde. Wir stoßen täglich an unsere Grenzen. Dies ließe sich nur wenden, wenn sich unterschiedlicher Sachverstand dazugesellen würde.

Eventuell finden Sie ja in der ÖDP eine politische Heimat vor und könnten dieses Spezialthema für den Bundesparteitag 2018 aufbereiten.

Mit freundlichen Grüßen

Pablo Ziller

Guten Tag,

wir haben uns noch um eine Antwort auf Ihre Frage, durch unseren Finanzexperten Günter Grzega bemüht.

Diese lasse ich Ihnen hiermit zukommen.

“Selbstverständlich beobachtet die ÖDP die Entwicklungen der “Digitalen Revolution”, und zwar vor allem die daraus entstehenden Chancen und Risiken für eine demokratisch verfasste Gesellschaft. Dabei werden nach unseren Beobachtungen derzeit weniger die Risiken der digitalen Technologie, sondern die “Rendite-Chancen” nach den neoliberalen Vorstellungen der Gewinn-Maximierung für die sogenannten “Starken der Gesellschaft” von den etablierten Parteien in den Vordergrund gestellt. Die absurde Vorstellung, dass wir eine “marktkonforme Demokratie” anstreben sollen, hat mit einer echten Demokratie kaum mehr etwas zu tun, denn wir benötigen wieder einen “demokratiekonformen Markt”, der im herrschenden Neoliberalismus derzeit zerstört wird.  Die ÖDP steht aber für einen starken demokratischen Staat, der neben der durch von Unternehmens- und Verbandsspenden unabhängigen Parteien (derzeit nur die ÖDP) getragenen indirekten Demokratie zusätzlich eine starke direkte Komponente braucht, z. B. durch bundesweite Volksbegehren und Volksentscheide. Eine Technologie, die einen Missbrauch zur Etablierung  des “gläsernen Verbrauchers” ermöglicht, braucht eine nachhaltige öffentliche (staatliche) Kontrolle und  Sanktionierung im Missbrauchsfall, aber nur durch eine gesamtgesellschaftlich gesteuerte Demokratie wie sie die ÖDP anstrebt und nicht durch eine lobbygesteuerte Schein-Demokratie nach derzeitigem Muster. Die Blockchain-Technologie könnte hier ein Baustein sein, um Datenmissbrauch zu verhindern und deswegen würde die ÖDP als Partei mit Regierungsverantwortung hier sicherlich offen (mit entsprechenden staatlichen Regeln und Aufsichtsgremien) für den Ausbau dieser Technologie sein.

Hinsichtlich der Krypto-Währungen wie Bitcoins ist unsere Stellung ganz klar: Hier hat sich bereits eine dem Neoliberalismus entsprechende “Wettspiel-Mentalität” aufgebaut, die mit der gesellschaftlichen Bedeutung des Geldes nicht vereinbar ist.

Geld ist nämlich in einer globalisierten Welt mit kleinteiligen Arbeitsschritten, die irgendwo auf der Welt getätigt und am Schluss irgendwo auf der Welt als fertiges Produkt den Menschen gegen Bezahlung zur Gestaltung und Sicherung ihrer Existenz zur Verfügung gestellt werden, als “öffentliches Gut” zu betrachten. Denn es gibt niemanden mehr -außer ein paar indigenen Stämmen in abgelegenen Regionen unserer Erde und ein paar Total-Aussteiger aus der Gesellschaft – der ohne Geld eine der garantierten Menschenwürde entsprechendes Leben führen kann. Geld ist inzwischen eines der wichtigsten Grundlagen menschlicher Existenz. Deshalb muss der demokratische Staat mit seinen Regelungs- und Gewaltmonopol den Umgang mit dem öffentlichen Gut “Geld” fundamental regulieren und diese öffentliche Gut nicht dem Gutdünken privater Profit-Interessen etc. überlassen.

Deswegen fordert die ÖDP auch die Rückkehr zum Trennbanken-System und das Verbot der Unternehmensform von Banken als profitorientierte Aktiengesellschaften.

Selbstverständlich können sich Kunstwährungen a la Bitcoins zusätzlich am Markt bewegen (wir haben diese Kunst-Vermögenswerte bei den Derivaten ja bereits – also den Finanzwetten), aber nach den Vorstellungen der ÖDP nur mit entsprechenden Regeln und staatlicher Aufsicht wie bei Spiel-Casinos und mit entsprechenden Warnhinweisen wie bei Wettspielen, also mit den Hinweisen “Glückspiel kann süchtig machen”. Dies fordern wir ja auch für die Wettspiele der Finanzkonzerne an den internationalen Finanzmärkten.

Abschließend nochmals grundsätzlich zur Frage der Blockchain-Technologie: Die ÖDP unterstützt Technologien, die den Missbrauch der Digitalisierung unserer Gesellschaft erschweren. Wenn Sie dies bei der Anwendung der Blockchain-Technologie als Grundsatz betrachten, dann haben Sie mit unserer Partei den richtigen Partner und wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Stimme geben.”

Freundliche Grüße

Pablo Ziller

Piratenpartei Deutschland

Hallo, Cedric,

vielen Dank für Deine Anfrage! Wir verwenden Bitcoins für Spenden. Ansonsten haben wir keine speziellen Beschlüsse für Blockchain-Technologien. Es gilt wie immer: Keine Angst vor neuen Techniken, aber auch kein blindes Vertrauen und den Datenschutz beachten!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Würfel
P9a Team

SGP

Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale

Hallo Cedric […],

die SGP kämpft für ein sozialistisches Programm. Die Banken und
Konzerne müssen enteignet und unter demokratische Kontrolle gestellt
werden. Der Kapitalismus, der wieder zu Ausbeutung und Krieg führt,
lässt sich nicht durch eine neue, unabhängige Währung kurieren.

Beste Grüße

Christoph Vandreier

Bürgerrechtsbewegung Solidarität

Sehr geehrter Herr […],

auch wenn wir uns bisher nicht ausführlich mit dieser Technologie beschäftigt haben, haben 
wir doch einen grundlegenden anderen Wirtschaftsansatz.

1. Währungen müssen von souveränen Staaten im Sinne des Gemeinwohls kontrolliert 
werden – denn nur sie haben die Kraft den Wert einer Währung zu verteidigen (entweder 
allein oder im Verbund – wie es zum Beispiel die BRICS-Staaten zur Zeit entwickeln.

2. Über staatliche “Nationalbanken” in der Tradition von Alexander Hamiltons “Erster 
Nationalbank” der Vereinigten Staaten müssen Staaten den Kredit bereitstellen, um alle 
notwendigen Investitionen in den Erhalt und die Erneuerung der Infrastruktur, von Forschung 
und Entwicklung tätigen zu können, die für reales Wirtschaftswachstum und 
Vollbeschäftigung Voraussetzung sind.

Die Kasinowirtschaft, das Geld aus Geld machen, muß beendet werden. 
(Trennbankensystem).

Am Endedes Mittelalters gab es schon einmal Privatwährungen – die haben aber letztendlich 
nicht funktioniert. 

In dem von uns favorisierten Kreditsystem, muß kein Staat bei privaten Banken oder 
Kapitalgebern betteln gehen, um an frisches Kapital zu kommen. Bei der staatlichen 
Kreditschöpfung setzt nur die Wirtschaftlichkeit einer Investition und die Verfügbarkeit der zur 
Realisierung notwendigen Arbeitskräfte eine obere Grenze.

Im Übrigen ist im virtuellen Bereich des Internets nichts sicher.

Mehr zu dem Thema finden Sie unter:

https://www.bueso.de/kreditsystem

Mit freundlichem Gruß
Klaus Fimmen

Familien-Partei Deutschlands

Sehr geehrter Herr […],

Vielen Dank für Ihre Mail.

Mir ist diese Technologie nicht bekannt.

Könnten Sie mehr Infos geben.

Ich lerne gerne dazu.

Grüße

Thomas Vollbracht

Direktkandidat für die Bundestagswahl

BGE

Bündnis Grundeinkommen

Hallo Cedric […],

das Bündnis Grundeinkommen versteht sich als Ein-Themen-Partei, die 
keinen anderen Zweck verfolgt, als im demokratischen Kontext der 
Bundesrepublik Deutschland die Einführung des Grundeinkommens mit 
demokratischen Mitteln voranzubringen.

In der Grundeinkommens-Bewegung gibt es durchaus Kryptowährungs-Projekte 
und so haben wir auch Experten zu diesem Thema in unsem Bündnis. Als 
1-Thema-Partei haben wir diesbezüglich aber keine ausgearbeiteten 
Positionen.

Viele Grüße
Marcel

Feministische Partei DIE FRAUEN

Sehr verehrter Herr Trollwut,

vielen Dank für Ihr Interesse an den Diskussionen in der Feministischen Partei DIE FRAUEN. Mit der sogenannten Blockchain-Technologie haben wir uns bisher noch nicht auseinander gesetzt.

Mit feministischen Grüssen
Margot Müller
Bundessprecherin

Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz

Zu dieser Partei konnte ich keine Mail finden, also hab ich sie über Facebook kontaktiert. Zuerst antwortete mir Bettina Fassl (Mitglied im Bundesvorstand) über die Seite, danach wurde ich über Thomas Mosmann (Generalsekretär) an Arne Schaller (drogenpolitischer Sprecher LV-BaWü und Kryptoexperte) weitergeleitet. Anbei die Screenshots der Unterhaltungen.

BP

Die Bayernpartei

Hallo Herr […],

vielen Dank für Ihre E-Mail, deren Beantwortung ich übernehme.

Wir haben uns mit der Thematik “Blockchain” zugegebenermaßen bisher sehr wenig beschäftigt, wobei die Thematik “Bitcoin” für uns hochspannend ist. Auch aus dem Grund, weil wir den Euro in einer ernsten, derzeit lediglich kaschierten, Krise sehen. Das Kaschieren führt letzten Endes wohl dazu, dass die Lösung sehr schmerzhaft sein wird. Bitcoin u.ä. könnte solche Krisen für die Zukunft eventuell erschweren.

Sollte die Blockchain-Technologie hier nützlich sein, wäre sie sicher förderungswürdig.

Die Bayernpartei setzt grundsätzlich auf möglichst wenig “Regulieren” und möglichst wenig “Steuern”. Dies müßte hier noch geprüft werden, aber unseres Erachtens hat der Staat genug Steuereinnahmen, es wird zuviel verschwendet.

Ich hoffe, dies hilft Ihnen. Sollten Sie Fragen haben, so zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen
Harold Amann
Landespressesprecher

PDV

Partei der Vernunft

Sehr einfach, wir sind unentschieden. Eins steht  aber fest:  Anonymität ist nicht gewährleistet. Bei allem wo es eindeutig sein sollte von wem es kommt, ist es eine Möglichkeit nur möchten Sie das man alle Verträge mit nur einer Datenbankabfrage über Sie heraus finden kann? Wollen Sie, daß alle Welt heraus finden kann 01010101023943848519373478971836201292992 (also meinetwegen mich als Beispiel) hat folgende Kaufverträge und Bezahlungen abgewickelt

Datum 09.09.2017 Real 123,55
Datum 09.09.2017 Shell 50,00
Datum 08.09.2017 Besuch bei einer Prostituierten  100,00 €
Datum 07.09.2017 Vertrag O2 MobilTelefon 12,34 € 
Etc pp

Sollte nicht gehen können? Doch.

Wir sperren uns etwaigen Kryptowährungen nicht als Geld, solange wir nicht gezwungen werden diese auch benutzen zu MÜSSEN.

Also gibt es einen eklatanten Nachteil: Anonymität was man auf der anderen Seite als klaren Vorteil sieht:: Zweifelsfreie Identifikation

Also ja, aber nur ohne gesetzlichen Zwang.

i.A
Friedrich Dominicus

Humanwirtschaftspartei e. V.

Sehr geehrter Herr […],
Die Kryptowährungen sind für uns mit Risiken behaftet.
Der Bitcoin-Kurs ist schon mal abgestürzt, 
wenn er zur zeit auch vielleicht auch hoch ist, kann er wie eine Blase platzen.
Für uns kommt nur eine Umlaufgesicherte Währung in Frage, wie wir sie auch in
unserem Schrfittum propagieren.

Mit freundlichen Grüßen
Wilfried Harder
Bundesgeschäftsstelle

Bündnis C – Christen für Deutschland

Hallo Herr […],

schön, dass Sie auch Bündnis C anfragen. Eine offizielle Verlautbarung zu diesem Thema gibt es noch nicht. Wir machen das alles ehrenamtlich und haben auch keine Mittel aus der staatlichen Parteienfinanzierung, um Spezialstudien anfertigen zu lassen. Ich schreibe ihnen deshalb einfach die Eckpunkte eines Bewertungsansatzes, wie sie meiner Meinung nach relevant sind, um sich für den politischen Umgang im Sinne von Bündnis C 
mit diesem Thema zu entscheiden.

Dezentrale Systeme sind grundsätzlich interessant, weil sie Macht-Akkumulation vorbeugen! Wir fördern diese, wo es sinnvoll ist. Bei diesem Thema kann der Schuss aber nach hinten losgehen, weil es sich um ein globales System handelt, das ohne dritte Instanzen letztlich doch nicht auskommt. Vgl. Beitrag zu Blockchains bei t3n (http://t3n.de/news/blockchain-588923/). Was den meisten derzeit nicht 
bewusst ist (weil “totale Freiheit” unreflektiert als erstrebenswert geglaubt wird): Dezentralisierung kann es nur durch Grenzen geben! Da beißt sich bei der Philosophie rund um diese “global-dezentralen” Systeme die Katze in den Schwanz. (Grenzen markieren dabei keine absolut geschlossenen Systeme, sondern die Möglichkeit des “Grenzeninhabers” zu entscheiden, wo man durchlässig sein will und wo nicht. Ein Grundbedürfnis menschlicher Interaktion und Kommunikation. Die Grenzen müssen aber nicht zwingend nationalstaatlicher Art sein, obwohl das naheliegend, weil einfach praktisch ist, da eine anerkannte Gesetzgebung und Exekutive hier bereits vorhanden ist. In Deutschland ist diese sogar demokratisch legitimiert ;O)

Bündnis C ist grundsätzlich für technischen und digitalen Fortschritt! 
Solange im digitalen Bereich etwas neu ist, bleibt es zunächst anarchisch-ungeregelt über Staatsgrenzen hinweg. Was eine Zeitlang ganz neue “freie” Optionen bietet und Utopisten eine Plattform gibt. Früher oder später wird aber alles in vorhandene Autoritäten eingegliedert. Das sehen Sie ja bei der Entwicklung des Internets im Allgemeinen (Stichwort: Netzneutralität vs. Zwei-Klassen-Internet). Und machen wir uns keine Illusionen: auch das Internet wurde in den sechziger Jahren zunächst für militärische Zwecke als “Arpanet” (und nicht von der Piratenpartei) entwickelt.

Wer wirkliche Freiheit will, muss den Menschen von seinem krankhaften Egoismus befreien. Als Christen glauben wir übrigens, dass dies durch Jesus Christus für jeden einzelnen Menschen möglich ist!
Die Aufgabe des Staates ist aber – im Wissen um die negativen Neigungen der Menschen – vorsorglich Strukturen zu schaffen, die schwer von Despoten und Wirtschaftskartellen zu missbrauchen sind. Das ist im digitalen Bereich genauso wie im sonstigen nicht-virtuellen Leben. Ob die Blockchain-Technologie dafür einsetzbar ist? Auf den ersten Blick ja, auf den zweiten Blick schafft sie evtl. neue Oligarchen. Ob die Politik diese zum Ausgleich von Macht positiv nutzen kann, wird sich zeigen. Die Welt erlösen kann die Blockchain-Technologie aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Wolff
Mitglied im Bundesvorstand Bündnis C

P.S. Bei der Bundestagswahl 2017 sind wir nur in manchen Wahlkreisen mit 
Direktkandidaten vertreten. Bei der Europawahl 2019 sind wir dann 
hoffentlich bundesweit wählbar.

Neue Liberale – Die Sozialliberalen

Sehr geehrter Herr […],
 
Vielen Dank für Ihre Anfrage an die Neue Liberale.  Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Fragen: 
 
Generell sehe ich das eben so wie sie, dass dieses Thema sehr wichtig für die Zukunft ist.
 
Als Landesvorsitzender Nordrhein-Westfalen beschäftige ich mich Politik sowie privat mit dem Thema Blockchain Technologie.

Bislang haben wir zu dieser Technologie wie folgt Stellung genommen:

https://www.neueliberale.org/internet-und-urheberrecht/ 
 
Sicherlich ist mit dieser Technologie noch mehr möglich. Gerade der Einsatz bei virtuellen Währung ist interessant.  Ferner gibt es eine ganze Menge interessanter neuer Startups, die Neue Anwendung für diese Technologie suchen. Diese beobachte ich regelmäßig. Ferner möchte ich anmerken, dass Staaten wie Singapur und Lithauen über den Einsatz nachdenken (als Währung bzw. Fond).  Hier in Deutschland würde ich mir ein ähnlich neugierigen Umgang mit dieser Technologie wünschen, sehe da allerdings Schwarz im wahrsten Sinn des Wortes.
 
Bezüglich der Versteuerung existieren bei unserer Partei bislang keine konkreten Pläne – außer natürlich im Rahmen unserer Vision eines schlanken und sozialem Steuersystems.
 
Einen Grund zur Regulierung sehe ich aktuell auch nicht. Die Reaktion von China, welches jüngst Bitcoin reguliert hat, halte ich für übertrieben.  Ich bezweifel daran dass eine vollständige Regulierung von Blockchain Technologie möglich ist.
 
ich hoffe ich konnte hiermit Ihre Fragen ausreichend beantworten. Abschließend habe ich noch ein unverschämtes Angebot an Sie:  in diesem Bereich würde ich gerne noch weitere Programmatik entwickeln. Wenn Sie möchten wäre es möglich hier eine Arbeitsgruppe aufzubauen, zu der ich Sie gerne einladen würde.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Thomas Küppers

DM

Deutsche Mitte

Hallo Herr Frieß,

ich kann das nur aus meiner Sicht beantworten und dabei sehe ich bei dem Thema Bitcoins keinen Ansatz in unserer Partei.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Wirth

Ihr Support-Team Deutsche Mitte

TPD

Transhumane Partei Deutschland

Sehr geehrter Herr […],
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an der Transhumanen Partei.
… Und entschuldigen Sie die verzögerte Antwort, es gibt gerade im Zuge der Bundestagswahl viele Anfragen zu bearbeiten …

Die Transhumane Partei Deutschland (TPD) konnte in den letzten 2 Jahren viele gute Grundlagen legen, um ab jetzt auch verstärkt deutschlandweit in die Öffentlichkeit zu treten. An Wahlen konnte die TPD bisher allerdings noch nicht teilnehmen, da nicht ausreichend Unterstützungsunterschriften gesammelt werden konnten; dies gilt leider auch für die anstehende Bundestagswahl, für die die TPD die Zulassung am 06.07.2017 vom Bundeswahlausschuss zwar erhalten hat, aber eben nicht daran teilnehmen wird. Es existieren bisher auch nur drei Landesverbände in Berlin, Baden-Württemberg und Sachsen; die Gründungen der Landesverbände Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen sind in den nächsten Wochen und Monaten geplant. Das Ziel der TPD bezüglich der nächsten Wahlen ist es nun, an den Europawahlen 2019 sowie, falls möglich, mit der noch zu gründenden TPD Bayern an den Landtagswahlen 2018 in Bayern teilzunehmen; selbstverständlich planen wir auch die Teilnahme an der nächsten Bundestagswahl, aber das wird ja vermutlich noch etwas dauern …
… Dies nur zum Thema “Wahlteilnahme” (weil Sie “der unentschiedene Wähler” geschrieben hatten) … Nun zu Ihrer konkreten Frage:

Kryptowährungen und Blockchain sind auf jeden Fall Thema innerhalb der TPD. Es gab dazu auch schon Gespräche im Forum. Aktuell wird ein direkter finanzieller Nutzen für die TPD geprüft.

Die TPD tritt im Allgemeinen dafür ein, Gesundheit, Mobilität, Energie, Sicherheit, Automatisierung, Wissen und Bildung, Soziales und Arbeit zu demokratisieren, digitalisieren und idealisieren. Das heißt, endlich damit anzufangen, das, was nach bestem Wissen und Gewissen jeweils das Sinnvollste und Beste ist, planvoll umzusetzen, bevor uns als Gesellschaft die Zeit davon läuft.
Ganz konkrete Programmpunkte zu einzelnen Kryptowährungen hat die TPD dazu zwar noch nicht, allerdings gibt es bereits beispielsweise folgende Forderungen bzw. Vorhaben zum gesamten Themenkomplex:

– Liberalisierung bzw. Öffnung des Währungsmarktes und Unterstützung sozialer alternativer Währungen [damit sind explizit auch Kryptowährungen gemeint]
– Ausbau internationaler Verhandlungen zur Einführung einer globalen Finanztransaktionssteuer
– Durchsetzung von Gesetzesreformen zur Gestaltung eines vereinfachten, transparenten, gerechten und zukunftsweisenden Steuersystems
– Einleitung eines umfassenden Bürokratieabbaus durch Vereinfachung und Automatisierung der Steuerverwaltung
– Entwicklung, Erprobung und Umsetzung von Konzepten für flache Verwaltungshierarchien und dezentrale Administrationsnetzwerke
– Unterstützung einer freiheitlichen, unabhängigen und autarken Lebensweise
– Aufklärung gegen Technikskepsis und Förderung der Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien, beispielsweise in den Bereichen Gentechnik, Robotik und künstliche Intelligenz
– Etablierung einfacher und praxisnaher gesetzlicher Regelungen für Kommunikation, Online-Handel und das Internet der Dinge
– Ausbau des Zugangs zu schnellen Internet für wirtschaftliche und private Nutzung sowie Einführung offener und kostenfreier Funknetze
– Förderung zukunftsfähiger Technologien und Schaffung zeitgemäßer Gesetze zu deren Anwendung
– Kontinuierliche und schnelle Anpassung gesetzlicher Rahmenbedingungen an aktuelle Technologien
– Erhöhung der unternehmerischen Investitionen in Sicherheit, Verlässlichkeit, Transparenz und Nicht-Manipulierbarkeit von Technologien im Bereich der künstlichen Intelligenz
– Minimierung von Finanz- und Steuerdelikten durch Transparenz der Finanzmärkte, Kontrolle wichtiger Finanzinstitutionen sowie Erfassung aller relevanten Transaktionen der Privatwirtschaft
– Erhöhung der Transparenz von wichtigen Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik, beispielsweise durch die Offenlegung von Einkommen, Lobbyismus und Beteiligungsstrukturen
– Keine unangemessene Einschränkung der Freiheit zugunsten der Sicherheit
– Erforschung, Gestaltung und Durchsetzung von strengeren IT-Sicherheitsstandards sowie digitalen Grundrechten
– Ausrichtung der Wirtschaft auf den beschleunigten technologischen Wandel sowie die in Zukunft relevanten Bereiche und Geschäftsfelder
– Ausbau und Sicherung der digitalen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur
– Umgestaltung gesetzlicher Regelungen zur Nutzung dezentraler Kommunikationssysteme und Unterstützung von Start-up-Unternehmen in diesem Bereich
– Erarbeitung von Konzepten zur Vorbereitung bzw. Auslegung der Wirtschaft und Industrie auf weitergehende bzw. weitreichende Digitalisierung und Automatisierung
– Ermöglichung unkomplizierter und zeitgemäßer Methoden zur Durchführung von Geschäften bei Beibehaltung der Möglichkeit des Bezahlens mit Bargeld

… Das gesamte Programm der TPD kann übrigens im “Schaukasten” unter https://forum.fractalfuture.net/c/german/schaukasten eingesehen und runtergeladen werden.
Ich hoffe, das reicht erst einmal zur Information.

Für weitere Fragen stehen wir selbstverständlich noch zur Verfügung!

Viele Grüße
Steven Bärwolf
Im Namen des TPD-Organisationsteams

Bundesvereinigung der Freien Wähler

Das Thema Bitcoins hat es es nicht in unser Wahlprogramm zur Bundestagswahl geschafft. Wir werden uns mit diesem Thema aber in der Zukunft beschäftigen. Verfolgen Sie unsere Arbeit gerne weiter, dann bleiben Sie auf dem Laufenden.

Die Mieterpartei

Hallo […].

Das ist eine sehr interressante und wichtige Frage. Da wir noch eine sehr junge aus einer speziellen Thematik geborene Partei sind, können wir erst zu diesen Thema genaueres sagen, wenn wir Mitglieder dazu gewonnen haben, die uns glaubwürdig die Vorteile und Stabilität dieser Technologie für unsere Wählerschaft erklären und untermauern können!

Wir wollen das sich die Menschen sicher in allen Bereichen fühlen können (Mieten, Wohnen, soziale Mischung, Renten, Löhne und das dazugehörige ökologische Gleichgewicht um die Umwelt zu schützen)!

Im Moment beobachten wir die Entwicklung dieser Technologie, die sicherlich eine Möglichkeit ist die zukünftige Währungsform zu werden. Wir würden uns freuen wenn sie uns bezüglich der Blockchain-Technologie weitere Informationen geben könnten.

Mit freundlichen Grüßen
MIETERPARTEI

Partei für Gesundheitsforschung

Hallo […],

danke für deine Anfrage, aber unsere Partei beschäftigt sich wirklich nur mit Gesundheitsforschung, genauer gesagt neue regenerative Medizin gegen altersbedingte Krankheiten

Der III. Weg

Hallo […],

Wir haben uns bisher nicht tiefgründig mit diesem Thema auseinander gesetzt, um hier eine klare Position zu beziehen.

Mit volkstreuen Grüssen

Die Grauen - Für alle Generationen

Guten Abend […],

vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir werden dieses überaus wichtige Thema auf unserem nächsten Bundesparteitag ausführlich beraten.

Ihr Anfrage bestätigt uns, dass eine Positionierung zu diesem Thema von großer Bedeutung ist. Bitte verfolgen Sie hierzu unsere Stellungnahmen in den nächsten Monaten.

Herzliche Grüße
Die Grauen – Für alle Generationen

KPD

Kommunistische Partei Deutschlands

Hallo […],

die KPD ist eine politische Partei. Die Auseinandersetzung mit solch speziellen wirtschaftlichen Problemen entspricht nicht unserem Programm.

Bürgerbewegung pro Deutschland

Hallo Herr […]!

Wir bewerten Einkünfte aus Digitalwährungen (wie auch Verluste) nicht anders als andere Einkünfte (oder Verluste): Sie sollen der Besteuerung unterliegen und müssen in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger.

Fruendliche Grüße,
Andreras Kudjer

Deutsche Konservative

Hallo […].

Ich habe mich einmal schlau gemacht. Wir haben uns mit diesem Thema noch nicht beschäftigt. Als kleine Partei haben wir zunächst einmal die für uns wichtigen Themen in einem Grundsatzprogramm zusammengefasst. Bei der Spezialisierung auf bestimmte Themen sind wir auch auf Mitglieder angewiesen, welche sich hiermit auseinandersetzen und diese in unser Programm einbringen. Tut mir leid, dass wir dir zu diesem Thema nicht mehr bieten konnten.

Viele Grüße
Florian

V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer

Hallo […],

mit der genannten Thematik haben wir uns noch nicht eingehend befasst. Vielen Dank aber für den Hinweis, ich werde es an die entsprechende Arbeitsgruppe weiterleiten.

Viele Grüße,
deine V-Partei

Die Violetten – für spirituelle Politik

Lieber […],

wir stehen leider in keinem Bundesland als Zweitstimme auf den Wahlzetteln und können daher nur in 3 Bundesländern mit einer Erststimme – Direktkandidaten – gewählt werden. Wir haben uns leider noch nicht mit dem Thema Kryptowährungen befassen können, sind jedoch auch für Regionalwährungen, z.B. den Regio. Genaue Pläne zu diesem Thema gibt es allerdings noch nicht.

Mit freundlichen Grüßen
DIE VIOLETTEN

So, auf abschließende Worte hab ich eigentlich keine Lust. Die Arbeit das alles zu erfragen, zu sammeln und halbwegs leserlich darzustellen, ist mehr als ich mir anfangs vorgestellt habe. Aber ich hoffe, dass ich hier vielen weiterhelfen konnte, die sich – wie ich – in der aufstrebenden Kryptowelt bewegen.

Ich möchte noch einmal kackendreist darauf hinweisen, dass wenn ich dir schon geholfen habe, dass eine kleine Spende sehr sexy wäre. Ansonsten fänd ich es beinahe noch geiler, wenn du mich auf deinen Social Media Plattformen teilst. Die Knöpfe dazu findest du unterhalb des Beitrags. 😁

Anbei noch der Changelog, damit man auch mitverfolgen kann, wann welche Partei hier aufgenommen wurde:

Erste Veröffentlichung. Bisher haben sich folgende Parteien bei mir gemeldet: BGE, Bündnis90/Die Grünen, BüSo, DIE FRAUEN, FAMILIE, ÖDP, SGP, SPD-Bundestagsfraktion

+ Tierschutzallianz
+ Ausgeschriebene Namen der Parteien hinzugefügt
* Überarbeitung Headlines der Partien
* Schreibfehler ausgebessert

+ Bayernpartei
* Text zur Tierschutzallianz besser formuliert

+ PIRATEN
+ PDV
+ HUMANWIRTSCHAFT

+ Bündnis C

+ Neue Liberale (LIBERALE)
* Durch den ShapeShift-Button kann ich nun “alle” Cryptocoins als Spenden akzeptieren :>

+ DIE LINKE
* Das kleine Warnungsfeld unter “Antworten” sieht nun nicht mehr ganz so hässlich aus 🙂

+ B90/Grüne Bundestagsfraktion
+ DM

Neu angeschrieben: DiB, Freie Wähler, ADD (Allianz Deutscher Demokraten), DIE URBANE, MG, Die Humanisten

+ SPD
+ CDU-Bundestagsfraktion

+ TPD (auch wenn nicht zur Wahl gestellt)
* Font der Seite geändert

Nach einer Frist von zwei Wochen habe ich nun Parteien, die mir nicht per Mail geantwortet haben, zusätzlich über deren Facebook-Seite angeschrieben. Vorrangig geschah das öffentlich auf deren Pinnwand, ansonsten privat per Nachricht. Nicht angeschrieben wurden folgende Parteien (wenn ohne Kommentar, weil sie nicht in Facebook auffindbar waren):

  • CDU (leitet lediglich auf ihr Web-Kontaktformular aus. Das hab ich ja eingehens bereits verwendet.)
  • Die LINKE-Bundestagsfraktion (Die LINKE antwortete ja bereits)
    Volksabstimmung
  • Die RECHTE (Ehrlich gesagt keine Ahnung, welches davon die echte Seite sein soll. :D)
  • UNABHÄNGIGE
  • Graue Panther

+ CDU
+ FDP
+ FREIE WÄHLER
+ Mieterpartei
+ Gesundheitsforschung
+ Der III. Weg
+ Die Grauen
+ KPD
+ pro Deutschland
+ Deutsche Konservative

+ V-Partei³
+ Die Violetten